nach[t]BAUstelle der Südtiroler Bauwirtschaft
Unternehmen der Südtiroler Bauwirtschaft laden im
Swissbau Focus auf der swissbau 2012 zur
nach[t]BAUstelle der Südtiroler Bauwirtschaft
Wachstum nach Innen – Bauen im alpinen Siedlungsraum
Freitag, 20. Januar 2012
17:30 – 19:00 Uhr
Halle 1.2, Vortragssaal
Format: Themenanlass
Länder, die geografisch Anteil an den Alpen haben, sind geprägt durch geringe wirtschaftlich nutzbare Flächen in Tal- und Berglagen.
Die bebaubare Fläche dieser Länder, die deutlich unter 10 % der Gesamtfläche des Alpenraums liegt, steht dabei im Konflikt zwischen einer landwirtschaftlichen, gewerblichen, infrastrukturellen oder wohnlichen Nutzung. Wenige dieser Ressource macht die vorhandene umso wertvoller, besonders dann, wenn verschiedene Nutzungen möglich sind. Die Bebauung bisher ungenutzter Flächen und die Revitalisierung bestehender Bauwerke in Stadt- und Dorfstrukturen schafft durch Nachverdichtung Wachstum nach Innen. Die vielfältige Nutzungen, die in diesen dichten Strukturen möglich sind, erzeugen Mehrwerte in Berührungspunkten und Überlagerungen. Durch Architektur wird ein Wachstum nach Innen ermöglicht, dass sich in einem attraktiven gesellschaftlichen und sozialen Lebensumfeld zeigt. Die Nutzung regionaler Baustoffe stärkt die heimische Wirtschaft. Besonders die lange Tradition und das handwerkliche Know How im Umgang mit dem CO²-neutralem Baustoff Holz generieren ein Wachstum nach Innen, dessen Grenzen noch lange nicht erreicht sind.
Bekannte Architekten von Vorarlberg bis Südtirol berichten über ihre Haltung, Werte und Philosophie sowie die notwendigen Anforderungen an Architektur im alpinen Raum:
Much Untertrifaller
Dietrich | Untertrifaller Architekten; Bregenz, Wien, St.Gallen
Michael Obrist
feld72; Wien, Bozen
Georg Klotzner
Höller & Klotzner Architekten, Meran
Von 14:15 – 15:15 Uhr finden zwei Vorträge präsentiert von
Finstral und Rubner Türen statt:
Swissbau Focus
Intelligente Kombination der Ressourcen für Architekturlösungen im alpinen Raum
Halle 1.2, Workshopraum 1
Lange Tradition und handwerkliches Können sowie die Nutzung regionaler Ressourcen zeichnen Südtiroler Betriebe aus. Die Anforderungen an Produkte im Alpenraum gehen über die gewohnten Standards hinaus. Dies beinhaltet demnach nicht nur die Auswahl geeigneter Materialien für anspruchsvolle Architekturlösungen, sondern auch die Einbeziehung des Know-Hows der Mitarbeitenden für eine Wertschöpfung in der Region. Der Workshop beleuchtet diese Potentiale. Welche Möglichkeiten eröffnen sich hieraus für Architekten im Hinblick auf Qualität, Design und Komfort? Welche Optionen bieten sich für nachhaltige Lebensräume an?
Dr. Andreas Franzelin
Head of Communication, KlimaHaus Agentur in Bozen
Architektenkommunikation bei FINSTRAL, Unterinn















